Hallo!


Das sind wir, Daniela und Klaus Mayer mit unseren 3 Hunden. Wir leben in Baden Württemberg in der Gemeinde Waldstetten und haben 5 erwachsene Kinder und 6 Enkel. Unsere Liebe für den Traumhund Golden Retriever begann 2009 mit unserem Rüden Maddox, der zum Rettungshund ausgebildet wurde und für die DRK  Rettungshundestaffel im Einsatz war. Unsere Nala haben wir bewusst aus einer Zucht ausgewählt, die sehr viel Wert auf Gesundheit legt. 

Die Untersuchungsergebnisse und eine genauere Beschreibung zu Nala finden Sie hier.
Unsere Ella ist die Tochter von Nala. Die genaue Beschreibung von ihr, finden Sie hier


Genetisch gesunde und wesensfeste Hunde sind unsere oberste Priorität!


Unsere Auswahl der zu verpaarenden Hunden ist abhängig von den Vorfahren über mehrere Generationen und deren zahlreichen genetischen Gesundheitsergebnissen.

Wir züchten nach FCI Rassestandard 

Die Veterinärmedizinischen Universität in Wien (Ausbildungsstätte für Tiergestützte Therapie) 
empfiehlt uns als Züchter.


Bild: © Steffi`s Fotografie

Retriever Club Deutschland - RCD e.V.

Wir züchten nach den Vorgaben des Retriever Club Deutschland RCD e.V. 

Die Hunde, die im RCD e.V. zur Zucht zugelassen sind auf folgendes untersucht: 

  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Ellenbogendysplasie (ED)
  • beide über GRSK ausgewertet
  • Hüftqualitätswert (HQ) Auswertung Dr. Beuing
  • Zahnstatus
  • Erbliche Augenkrankheiten PRA, RD, HC, sowie Gonio ausgewertet über DOK
  • Genuntersuchungen:

       - prcd-PRA 

       - GR-PRA1

       - GR-PRA2 

  • Ichthyose 
  • Muskeldystrophie
  • Degenerative Myelopathie
  • Neuronale Ceroid Lipofuzidose


Alle unsere Zuchthunde müssen einen auf Retriever spezialisierten Wesenstest bestanden haben.
Den Formwert (FW) und die Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP) legen sie bei einem Formwert- / Zuchtrichter ab.
Nach Erfüllung aller dieser Vorgaben wird vom Zuchtbuchamt (ZBA) die Zuchtzulassungsbescheinigung (ZZLB) ausgestellt.

Hier finden Sie die Zuchtordnung des RCD e.V.

Welpen


Unsere Hündin wird während ihrer Trächtigkeit optimal mit natürlichen Nährstoffen versorgt.
Die Geburt findet bei uns im Wohnzimmer statt. Dort bleiben die Welpen bleiben und werden von klein auf mit sämtlichen Haushaltsgeräuschen konfrontiert. Das trägt dazu bei, dass die Welpen bis zum Einzug bei ihren neuen Familien unerschrocken auf Geräusche des Alltags reagieren. Zur Entspannung der Hündin bei der Geburt wenden wir die Tellington TTouch® Massagetechnik an. Ungefähr ab der 4. Woche können die Welpen den Garten mit verschiedenen Untergründen erkunden. Als ehemalige Ausbilderin für Rettungshunde macht es mir sehr viel Freude, die Welpen in kleinen Schritten an Alltagssituationen heranzuführen. Dadurch werden sie gut geprägt und sozialisiert. Sie lernen den Rückrufpfiff und werden zur Stubenreinheit erzogen.

Für unsere Welpen wünschen wir uns liebe, verantwortungsvolle Familien. Bei der Auswahl der Welpeninteressenten sind uns der Familienanschluss und die artgerechte Beschäftigung der Hunde sehr wichtig.  Zwingerhaltung schließen wir vertraglich aus.

Wir pflegen gerne den Kontakt zu den Familien, da uns ist die Entwicklung der Welpen sehr wichtig ist. So können Erfahrungen und Informationen gegenseitig ausgetauscht werden. 

Bei Auszug sind unsere Welpen ...

  • gechipt
  • altersgemäß geimpft 
  • entwurmt (falls nach Kotprobe nötig)
  • auf alle (bis jetzt möglichen) Generkrankungen laut Zuchtordnung untersucht, damit keine erkrankten Welpen geboren werden


Weiterführende Links

Zuchthündinnen vom Retriever Club Deutschland
Deckrüden vom Retriever Club Deutschland

... und Sie erhalten:

  • eine Ahnentafel
  • eine Gesundheitsbescheinigung vom Tierarzt
  • Impfpass
  • Entwurmungspass, falls nach Kotprobe entwurmt werden musste
  • einen Einzelwurfabnahmebericht vom Zuchtwart 
  • einen Ernährungsplan mit Wachstumskurve
  • ein Welpenpaket mit Futter für die ersten 7 Tage
  • ein passendes Hundegeschirr mit Leine
  • eine Welpenfibel mit Info über die Welpenzeit, über Fütterung und Körperpflege
  • Info über 1. Hilfe Maßnahmen bei kleinen Verletzungen

Genetisch gesunde Hunde - unsere oberste Priorität!

Hunde von Züchtern kosten zwischen 1.400 - 2.000 Euro. Wenn Sie Ihren Hund bei Hundehändlern oder Schwarzzüchtern kaufen, bezahlen Sie nur 300 - 500 Euro.
Doch die Folgekosten sind viel höher als der Preis eines Welpen, den Sie bei einem guten Züchter kaufen. Dies ist die traurige Geschichte von Lea, einem Hund, der von einem illegalen Hundehändler stammt.

„Ich weiß nicht mehr wo ich geboren bin“. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich, meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen sind plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mama wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwestern und mir ihnen auf die Nerven ging. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten, wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam um uns zu trösten. 
 
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche. Wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. 
Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwestern und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinem Käfig. Manchmal kommen Menschen, um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinem Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen: "Oh, sind die süß, ich will eines.", aber dann gehen die Leute wieder fort. 
 
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als die Händler sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, meine Schwester sei krank gewesen und ich solle verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als meine kleines Schwesterchen weggeworfen wird. 
 
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße "Lea". Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen. 
 
Erster Besuch beim Tierarzt. 
Es war ein seltsamer Ort, mich schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k., dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Herzfehlern. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war so furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. 
 
Jetzt bin ich 6 Monate alt. 
Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. 
Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. 
In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es "genetisch" und "nichts zu machen". Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. 
 
Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal aufstehen, um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam. Was ist los? War ich böse?? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell. Ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich ... Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. 
 
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise, mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. 
 
"LEA" 1999 J. Ellis bewilligte Übersetzung von E. Wittwer 
(Dieser Text darf und soll weiter verbreitet werden)